Schotter und harte Fights.
Tradition meets Passion — Komm vorbei.All-wheel-drive beasts,
gravel and hard fights.
Tradition meets passion — come on by.



Liebe Rallycross-Fans,
zum dritten Mal in Folge kehrt die RallyX-Meisterschaft stolz auf die legendäre Rennstrecke Estering zurück. Seit ihrer Aufnahme in den Kalender 2024 hat sich die Veranstaltung in Buxtehude als einer der prägenden Höhepunkte unserer Meisterschaft etabliert — einzigartige Atmosphäre, leidenschaftliche Fans und ein ikonischer Streckenverlauf.
Die Ausgabe 2026 bringt erneut die besten Talente des Sports zu einem finalen Showdown zusammen, bei dem jeder Lauf, jede Kurve und jeder Punkt zählt. Mit außergewöhnlicher Teilnehmerliste und immer höherem Wettbewerbsniveau sind alle Voraussetzungen für ein großes Spektakel gegeben.
Mein herzlicher Dank gilt dem ACN und den vielen ehrenamtlichen Helfern, deren Engagement und Professionalität für den Erfolg dieser Veranstaltung unverzichtbar sind. Ihre Leidenschaft trägt entscheidend zum weiteren Wachstum des Rallycross bei.
Der Estering nimmt einen einzigartigen Platz in der Geschichte des Rallycross ein. Seine erste Kurve, eine der berühmtesten der Welt, lässt keinen Raum für Zögern — sie belohnt Fahrer, die Geschwindigkeit, Präzision und Gelassenheit unter Druck vereinen.
Seit seiner Gründung verfolgt RallyX ein klares Ziel: den Talenten von morgen die Möglichkeit zu bieten, sich in einem professionellen Umfeld mit etablierten internationalen Konkurrenten zu messen — Saison für Saison, treu den Werten, die die DNA des Rallycross ausmachen.
Ich wünsche Ihnen allen ein großartiges RallyX-Wochenende am Estering!
Dear rallycross fans,
For the third consecutive year, the RallyX Championship is proud to return to the legendary Estering circuit. Since joining the calendar in 2024, the Buxtehude event has established itself as one of the defining fixtures of our championship — unique atmosphere, passionate fans and an iconic layout.
The 2026 edition once again brings together the sport's finest talents for one final showdown, where every heat, every corner and every point will matter. With an exceptional entry list and an ever-higher level of competition, all the ingredients are in place.
I would like to extend my sincere thanks to ACN and to the many volunteers whose dedication and professionalism are essential to the success of this event. Their passion plays a direct role in the continued growth of rallycross.
Estering holds a unique place in the history of rallycross. Its opening corner, one of the most famous in the world, leaves no room for hesitation — it rewards drivers who combine speed, precision and composure under relentless pressure.
Since its inception, RallyX has pursued a clear ambition: to give tomorrow's talents the chance to measure themselves against established international competitors in a demanding, professional environment — season after season, true to the values that define rallycross.
I wish you all an outstanding RallyX weekend at Estering!

LIEBE / DEAR / KÆRE / KÄRA / BESTE / RAKKAAT / DRODZY / KALLID / QUERIDOS RALLYCROSS-FANS!
Liebe Rallycross-Fans, liebe Fahrerinnen und Fahrer,
zum dritten Mal dürfen wir das europäische Finale der RallyX auf dem Estering in Buxtehude ausrichten – am 8. und 9. August 2026. Nach 54 Jahren Rallycross feiern wir mit der 164. und 165. Veranstaltung erneut ein ganz besonderes Motorsport-Highlight.
Insgesamt treten fast 90 Fahrerinnen und Fahrer aus 13 Nationen in 5 Klassen an, um auf unserer traditionsreichen Strecke spannende Duelle zu liefern. Besonders die Vielfalt in der Open 2WD Klasse begeistert Motorsportfans immer wieder aufs Neue.
Nach intensiver Vorbereitung durch das engagierte Team des ACN liegt es nun an Ihnen, liebe Fans, für grandiose Stimmung zu sorgen und das Event zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.
Mit Stolz setzen wir weiterhin auf fossilfreie Kraftstoffe und recycelbare Karosserien, um den Motorsport nachhaltig in die Zukunft zu führen.
Ich wünsche Ihnen packende Rennen, mitreißende Momente und ein großartiges Wochenende am Estering!
LIEBE / DEAR / KÆRE / KÄRA / BESTE / RAKKAAT / DRODZY / KALLID / QUERIDOS RALLYCROSS-FANS!
Dear rallycross fans, dear drivers,
For the third time, we are delighted to host the European RallyX Final at the Estering in Buxtehude – on 8 and 9 August 2026. After 54 years of rallycross, we are once again celebrating a very special motorsport highlight with the 164th and 165th events.
In total, almost 90 drivers from 13 nations will compete in 5 classes, delivering thrilling duels on our historic track. The diversity in the Open 2WD class, in particular, never fails to thrill motorsport fans.
Following intensive preparations by the dedicated ACN team, it is now up to you, dear fans, to create a fantastic atmosphere and make the event an unforgettable experience.
We are proud to continue using fossil-free fuels and recyclable bodywork to lead motorsport sustainably into the future.
I wish you thrilling races, exhilarating moments and a fantastic weekend at the Estering!
„MOIN“ UND HERZLICH WILLKOMMEN!
Zum dritten Mal in Folge macht die RallyX bei uns in Buxtehude Station — und zum dritten Mal steigt hier das ganz große Euro-Finale. Was damals als Deutschland-Premiere begann, ist längst ein fester Termin im Kalender: Der Estering gehört zur RallyX wie der Fischkopp nach Hamburg.
EIN WOCHENENDE, KEIN PARDON
Wir feiern hier heute die 164. und 165. Veranstaltung. Das heißt für euch: Ein einziges Wochenende, über 100 Starts! Über 80 Fahrer:innen stehen im Fahrerlager bereit, den Helm festgezurrt, und wollen die Saison mit einem echten Knaller beenden.
Und eins ist klar: Aus der Saison ist garantiert noch die eine oder andere Rechnung offen – da wird heute nix verschenkt. Wir wissen aus der Vergangenheit, dass die Marke „RallyX“ nicht als ein Synonym für „materialschonend“ steht. Heute fliegt wieder das Carbon, da wird gedrückt und geschoben. Hier wird nicht lang geschnackt — hier werden Rennen gefahren!
ESTERING IST EUROPÄISCHE RX-KULTUR
Haltet euch fest, 2026 ist einiges anders — und es ist richtig riesig: Zum allerersten Mal donnert die RallyX in dieser Saison auch durch die USA und Kanada, von Crandon bis rüber nach Eldora. Das ist ganz großes Kino und auch wir verfolgen es. An diesem Wochenende aber schaut die Rallycross-Welt zu uns in den Norden Deutschlands. Hierhin, wo einst aus dem „Estering-Pokal“ die Deutsche Rallycross-Meisterschaft geboren wurde.
Was bei uns in Buxtehude losbrach, ist schon lange keine kleine Randnotiz mehr im Motorsport-Heftchen — es ist längst einer der absoluten Höhepunkte einer weltweiten Familie. Einer Familie, die genau denselben positiven Wahnsinn liebt: Motor an, Welt aus. Alles andere für diese 2-3 Minuten vergessen. Und in diesem Jahr schaut verdammt noch mal die ganze Welt zu! Sogar von der anderen Seite des Atlantiks richten sich die Augen heute genau auf unsere Strecke. Da können sich auch alle Helfer, Fahrer und Organisatoren mal auf die Schulter klopfen.
AN DEN START, BLICK AUF DIE AMPEL: GRÜN!
Es gibt diese eine, erste Sparkassen-Kurve, die manchmal über absolut alles entscheidet. Wer da pennt, hat verdammt schlechte Aussichten. Und dann? Mit bis zu 180 km/h rein in die Dekra-Kurve! Auch hier muss jeder Millimeter passen, es sei denn, man möchte sich vom Kiesbett aus den neuen Zuschauerbereich an dieser Stelle ansehen – auf dem Dach liegend und mit Sand zwischen den Zähnen.
Weiter geht's: Höhengerade! Bei dem Flug über den Schotter fällt die wichtigste Entscheidung. Kurzes, hektisches Gespräch mit dem Spotter, der irgendwo wackelig auf einer Klappleiter versucht, im Staub den Überblick zu behalten. „JETZT! JOKER, JOKER!“ — Luft anhalten, runterschalten, Einfahrt treffen, rechts, links, Vollgas! Blick nach rechts: Ein Fahrer kommt gerade die Start-Ziel-Gerade hochgeschossen. Die karierte Flagge weht schon. Wer schafft es als Erstes über die Linie?
— DAS ist der Estering!
WILLKOMMEN IN UNSEREM WOHNZIMMER!
Und jetzt mal zu euch — ihr, die ihr die weite Reise auf euch genommen habt, manche sogar über Ozeane, Kontinente und etliche Zeitzonen hinweg, nur für dieses eine, legendäre Wochenende: Euch rufen wir heute am allerlautesten zu: Herzlich willkommen bei uns in Europa, in Deutschlands Norden!
Jetzt wird genossen! Schnappt euch den besten Platz direkt vorne an der Strecke, holt euch eine ordentliche Bratwurst und ein Getränk, und dann habt eine gute Zeit! Das wird euer Wochenende, das versprechen wir euch. Willkommen am Estering, willkommen in unserem Wohnzimmer. Willkommen zuhause!
"MOIN" AND A WARM WELCOME!
For the third year running the RallyX stops with us in Buxtehude — and for the third time the grand Euro finale goes down right here. What began as a German premiere is now a fixed date: the Estering belongs to RallyX like the harbour belongs to Hamburg.
ESTERING IS EUROPEAN RX CULTURE
Hold on tight, 2026 is a fair bit different — and it's seriously huge: for the very first time this season the RallyX thunders through the USA and Canada too, from Crandon all the way over to Eldora. That's box-office stuff, and we're following it too. But this weekend the rallycross world is looking to us here in the north of Germany. Right here, where the German Rallycross Championship was once born out of the "Estering Cup".
What broke loose here in Buxtehude is long past being a footnote in the motorsport pamphlet — by now it's one of the absolute highlights of a worldwide family. A family that loves the same glorious madness: engine on, world off, everything else forgotten for those 2–3 minutes. And this year the whole world is watching! Even from across the Atlantic, all eyes are on our track — something every helper, driver and organiser can be proud of.
ONE WEEKEND, NO MERCY
Today we're celebrating the 164th and 165th event. For you that means one weekend, but over 100 starts! Over 80 drivers stand ready in the paddock, helmets strapped on tight, out to end the season with a bang.
And one thing's for sure: there's an old score or two still to settle — nothing's given away for free today. We know "RallyX" doesn't exactly stand for "easy on the equipment". The carbon will fly. Around here we don't waste words — here we race!
ON THE GRID, EYES ON THE LIGHTS: GREEN!
There's that first Sparkassen corner that sometimes decides everything. Fall asleep there and your chances are slim. And then? Up to 180 km/h into the Dekra corner! Every millimetre has to be right — or you'll admire the new spectator area from the gravel trap.
On we go: the back straight! On this flight over the gravel the biggest decision is made. A short, frantic word with the spotter, up a wobbly ladder. "NOW! JOKER, JOKER!" — hold your breath, downshift, hit the entry, right, left, full throttle! A glance right: a rival shoots up the finish straight, flag already waving. Who'll cross the line first?
— THAT is the Estering!
WELCOME TO OUR LIVING ROOM!
And now to you — you who took on the long journey, some of you even across oceans, continents and countless time zones, all for this one legendary weekend: to you we call out the loudest today: a warm welcome to us here in Europe, in the north of Germany!
Now it's time to enjoy! Grab the best spot right up at the track, get a proper bratwurst and a drink, and then have a good time! This will be your weekend, we promise you. Welcome to the Estering, welcome to our living room. Welcome home!


LIEBE MOTORSPORTFANS!
Ich begrüße Sie herzlich zur dritten RallyX Championship auf dem Estering in Buxtehude! Hier, auf der ältesten Rallycross-Strecke Deutschlands, zeigen über 80 Fahrerinnen und Fahrer aus ganz Europa und Übersee ihr Können am Lenkrad, ihre mentale Stärke und taktisches Geschick.
Das anspruchsvolle Layout mit seinen Asphalt- und Schotterpassagen, schnellen Kurven und technisch herausfordernden Streckenabschnitten macht den Estering seit Jahrzehnten zu einer der bekanntesten Rallycross-Anlagen. Es ist mir deshalb eine besondere Freude, die Weltelite dieser Serie in unserer Hansestadt willkommen zu heißen.
Das Finale der RallyX-Saison 2026 am 8. und 9. August verspricht Motorsport der Extraklasse, in einer einzigartigen, familienfreundlichen Atmosphäre. Nach Stationen in Frankreich, den Niederlanden, Schweden, Finnland und Dänemark treffen sich die besten Teams der Rally North in unserer sportbegeisterten Stadt, um die Meistertitel zu entscheiden. Fans dürfen sich auf packende Starts und intensive Zweikämpfe mit spannenden Überholmanövern freuen.
Mein ausdrücklicher Dank gilt dem Automobil Club Niederelbe e.V., allen Helferinnen und Helfern sowie den Organisatorinnen und Organisatoren, die dieses Event auf höchstem professionellem Niveau möglich machen. Ihr Engagement sorgt dafür, dass RallyX auf dem Estering nicht nur ein Rennen, sondern ein Erlebnis wird und zurecht seit über 50 Jahren einen festen Platz auf der internationalen Motorsportlandkarte hat.
Ich wünsche allen Fahrerinnen und Fahrern faire und vor allem sichere Rennen – und allen Zuschauern entlang der Strecke ein unvergessliches Motorsport-Wochenende!
DEAR MOTORSPORT FANS!
It is my privilege to welcome you to the third RallyX Championship at the Estering in Buxtehude! Over 80 drivers from all across Europe and beyond will be converging on Germany's original and most venerable rallycross circuit to show off their driving skills, putting their mental toughness and tactical skill to the test.
With its fast corners, technically demanding sections and challenging mixed surface of asphalt and gravel, the Estering has been a famous rallycross track for decades, and I am extremely pleased to welcome elite international drivers to our Hanseatic city for this racing series.
The finale of the 2026 RallyX season coming up on 8 and 9 August will be an exhibition of motorsport excellence, held in a uniquely family-friendly atmosphere. After racing in France, the Netherlands, Sweden, Finland and Denmark, the top teams of Rally North will be coming to our sport-loving city to compete for the championship titles.
Fans can look forward to high-energy starts and intense duels with bold and cunning passing maneuvers.
I would like to express my gratitude to the Automobil Club Niederelbe e.V. and all the many helpers and organisers involved who make it possible to conduct this event on the highest professional level. Because of their dedication, RallyX at the Estering is not just a race, it's an experience — one that has made our city a prominent spot on the international motorsport map for over 50 years now.
I join all of the motorsport fans and spectators who will be lining the track in looking forward to an unforgettable weekend of good sportsmanship and safe racing for all drivers!
LIEBE MOTORSPORTFREUNDINNEN UND -FREUNDE!
Internationaler Rallycross auf dem Estering und damit auf einer der ältesten Rallycross-Strecken überhaupt – das ist längst eine Tradition geworden! Und doch ist diese Veranstaltung etwas ganz Besonderes: Der Automobil Club Niederelbe e.V. im ADAC begrüßt zum wiederholten Male die RallyX Championship auf dem Estering in Buxtehude – diesmal mit dem europäischen Finale dieser Rennserie. Ich gratuliere dem Team des Automobilclubs Niederelbe zu diesem Erfolg, ist doch diese Kooperation als klares Bekenntnis der Rallycross-Szene zum Estering zu verstehen und als Wertschätzung für die ehrenamtlich geführte Arbeit auf und an der Rennstrecke.
Diese Premiere führt die lange Tradition des Motorsports hier fort, das zeigt aber auch die tatsächliche Freude der Verantwortlichen, auf dem Estering immer wieder dem Motorsport Raum und Zeit zu geben. Lassen Sie es mich an dieser Stelle ganz deutlich zum Ausdruck bringen: Der Motorsport gehört zum Landkreis Stade, der Estering ist eine tolle Visitenkarte für unsere Region.
Als Landrat begrüße ich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und alle Gäste aus Nah und Fern auf dem Estering in der Hansestadt Buxtehude in unserem schönen Landkreis Stade. Ich freue mich, dass der Automobilclub Niederelbe e.V. im ADAC den Estering für die diesjährigen Meisterschaften wieder perfekt vorbereitet hat. Eine bestens präparierte Rennstrecke, kompakt und überschaubar für die vielen Zuschauer, professionelle Organisation vor Ort, enge Tuchfühlung mit Autos und Fahrern und spektakuläre Rennen lassen die Zeit auf dem Estering jedes Jahr zu einem großartigen sportlichen Höhepunkt in unserem Landkreis werden.
Um die 80 Fahrerinnen und Fahrer aus 13 Nationen sowie aus Übersee gehen auf einer der traditionsreichsten Rallycross-Strecken Europas an den Start, beziehen mit ihren Helferinnen und Helfern hier das Fahrerlager. Aus mindestens ebenso vielen Ländern werden auch Zuschauerinnen und Zuschauer nach Buxtehude anreisen. Niedersachsen ist an diesem Wochenende nirgendwo internationaler als in der Hansestadt Buxtehude bei uns im Landkreis Stade – das freut mich als Landrat natürlich ganz besonders.
Ich bin mir sicher, dass die Estering-Verantwortlichen sich abermals als gute Gastgeber erweisen werden und sich alle in Buxtehude sehr wohlfühlen werden. Für den Estering sind es bereits die 164. und 165. Veranstaltung in seiner jahrzehntelangen Geschichte.
Viele internationale Teams der Spitzenklasse werden mit ihren Boliden den Zuschauern spannende Rennläufe bieten. Mein Dank gilt allen Helferinnen und Helfern im ACN, ohne die es keine internationalen Rennläufe auf dem Estering gäbe. Ich danke Ihnen für Ihren persönlichen Einsatz zur Vorbereitung und Durchführung der Meisterschaftsläufe. Die vielen Zuschauerinnen und Zuschauer werden das zu schätzen wissen. Die Motorsport-Fangemeinde wird im August auf den Estering blicken. Dem Veranstalterteam wünsche ich gutes Gelingen, den Fahrerinnen und Fahrern viel Erfolg – vor allem crashfreie und faire Rennen. Den Teams, allen Gästen und Freunden des Rallycross wünsche ich einen angenehmen Aufenthalt in unserem Landkreis Stade und viel Spaß beim erlebnisreichen Motorsport.
Alles Gute und ein erfolgreiches Rennwochenende!
DEAR MOTORSPORT FRIENDS!
International rallycross at the Estering – on one of the oldest rallycross tracks anywhere – has long become a tradition! And yet this event is something very special: for the umpteenth time the Automobil Club Niederelbe e.V. in the ADAC welcomes the RallyX Championship to the Estering in Buxtehude – this time with the European finale of the series. I congratulate the team of the Automobilclub Niederelbe on this success, as this cooperation is a clear commitment of the rallycross community to the Estering and an appreciation of the volunteer work on and around the track.
This premiere continues the long motorsport tradition here, but it also shows the genuine joy of those in charge to give motorsport room and time at the Estering again and again. Let me put it quite clearly at this point: motorsport belongs to the District of Stade, and the Estering is a wonderful calling card for our region.
As District Administrator I welcome all participants and all guests from near and far to the Estering in the Hanseatic town of Buxtehude in our beautiful District of Stade. I am delighted that the Automobilclub Niederelbe e.V. in the ADAC has once again prepared the Estering perfectly for this year's championships. A superbly prepared race track, compact and easy to follow for the many spectators, professional organisation on site, close contact with cars and drivers, and spectacular racing make the time at the Estering a great sporting highlight in our district every year.
Around 80 drivers from 13 nations and from overseas line up on one of the most tradition-rich rallycross tracks in Europe, setting up the paddock here with their helpers. Spectators will travel to Buxtehude from at least as many countries.
This weekend, nowhere in Lower Saxony is more international than the Hanseatic town of Buxtehude here in the District of Stade – which of course delights me especially as District Administrator.
I am sure that those in charge of the Estering will once again prove to be excellent hosts and that everyone will feel very welcome in Buxtehude. For the Estering these are already the 164th and 165th events in its decades-long history.
Many top international teams will offer spectators thrilling races with their machines. My thanks go to all the helpers at the ACN, without whom there would be no international races at the Estering. I thank you for your personal commitment to preparing and running the championship rounds. The many spectators will appreciate this. The motorsport fan community will be looking to the Estering in August. I wish the organising team every success, the drivers the best of luck – and above all crash-free and fair racing. To the teams, all guests and friends of rallycross I wish a pleasant stay in our District of Stade and lots of fun with this exciting motorsport.
All the best and a successful race weekend!
WAS BISHER GESCHAH

Die spektakuläre RallyX wird auch in diesem Jahr wieder auf dem Estering ausgetragen – bereits zum dritten Mal. Wie in den Vorjahren erwarten wir neben einem beeindruckenden Starterfeld und einem eng gesteckten Zeitplan viele spannende Rennen im Minutentakt. Zeit zum Luftholen bleibt kaum – aber das ist ja genau das, was wir wollen.
Wer die Übersee-Rennen live verfolgen möchte, hat mit dem RallyX-Livestream bei YouTube die Möglichkeit dazu. Ein Wochenende vor dem Event in Buxtehude machte die RallyX in Dänemark Station. Das hat bereits Tradition, machte eine Titelprognose in der Druckvariante dieses Heftes an dieser Stelle aber unmöglich – bei Redaktionsschluss standen die Ergebnisse aus Nysum schlicht noch nicht fest. In dieser digitalen Variante wissen wir jedoch schon, was am Wochenende auf den Nysumbanen passierte:
Tabelle nach Nysum: KLICK HIER!
DREI MEISTERSCHAFTEN, EINE ERDKUGEL
Andreas Eriksson managt diese internationale Rennserie und ist mit seinem Team weltweit unterwegs. Auch ihm bleibt kaum Zeit zum Luftholen, denn er jongliert mit drei Meisterschaften, die sich die Erdkugel gewissermaßen aufteilen: die RallyX South, die RallyX North und eine RallyX Americas. Das „global final“ folgt im Oktober in Portugal. Jahrelang selbst aktiver Fahrer und noch heute Konstrukteur einzigartiger Rallycross-Fahrzeuge, weiß Eriksson, was er tut. Die bärenstarken FC2-Boliden waren kürzlich im schwedischen Höljes im Rahmenprogramm des EM-Rennens dabei – dort waren neben der ERX auch knapp 100 Fahrzeuge der schwedischen Meisterschaft zu Gast.
OPEN 4WD / FC2
Titelverteidiger Ulrik Linnemann (VW Polo) aus Dänemark hatte in Schweden noch mit seinem Supercar an der Europameisterschaft teilgenommen, danach aber verkündet, er wolle das Fahrzeug verkaufen und als Teammanager neue Aufgaben übernehmen. Eine Titelverteidigung scheidet damit aus. Nach sechs Rennen führt der Schwede Oliver Eriksson die Wertung an. Sein Landsmann Lukas Andersson und der Este Romet Tsirna waren ihm auf den Fersen – die Entscheidung dürfte zwischen den fünf Fahrern fallen, die bisher die gesamte Saison unter die Räder genommen haben. Nach einem heftigen Einschlag am vergangenen Wochenende auf dem schnellsten Teilstück der Nysumbanen muss auch die Startnummer 17, Adam Öhman, seinen FC2 aus dem Finale abmelden – so etwas passiert, aber viel wichtiger ist am Ende, dass Adam schon am Sonntag wieder zurück im dänischen Paddock war. Ganz auf Familie Öhman müssen wir dennoch nicht verzichten: Für dieses Wochenende hat sich sein Onkel Mats Öhman im VW Polo für die Königsklasse gemeldet – eines der wenigen Fahrzeuge, die dafür gebaut wurden, von einer querschnittsgelähmten Person wie Mats ausschließlich mit Händen und Armen gesteuert zu werden.
OPEN 2WD
Viel Augenmerk gilt wieder der Klasse Open 2WD. Titelverteidiger Viktor Johansson (Mercedes-Benz 190 Evo Hybrid) holte seinen Titel einst hier auf dem Estering – doch aktuell muss er sich hinten anstellen: Der Finne Lucas Gabrielsson hat mit seinem Toyota Starlet die Tabellenführung übernommen und seinen Vorsprung in Nysum von 53 auf 56 Punkte ausgebaut. In Dänemark beendete Gabrielsson beide Tage auf P2, während Johansson am Sonntag zwar P1 holte, am Samstag jedoch die Finalteilnahme verpasste – obwohl er eigentlich von P2 hätte starten sollen – und deshalb nur auf dem fünften Tagesrang landete. Dafür entschuldigte er sich wehmütig per Instagram-Story bei Fans und Sponsoren. Gabrielsson stand bislang bei jedem Lauf auf dem Podium und gewann bereits dreimal – wohl der heißeste Titelkandidat, zumal er im Vorjahr nur knapp an Johansson scheiterte. Auch der Schwede Jon Ny (BMW E36) mischt im Kampf um die Spitzenplätze mit. Fehlen wird in Buxtehude hingegen leider einmal mehr Simon Tiger: Ein Motorschaden zwang ihn, die Läufe in Nysum und Buxtehude kurzfristig abzusagen.
LITES, CROSSCAR & JUNIOR
Die Supercar Lites sind mit nur vier Fahrzeugen mit Abstand das kleinste Starterfeld, dafür aber umso enger umkämpft: Nach Nysum passen zwischen die ersten drei Tabellenplätze nur noch 19 Punkte, nachdem Roberts Vitols in Dänemark gleich zweimal verdient auf die höchste Stufe des Podiums kletterte. Die Entscheidung dürfte also zwischen ihm, Kevin Daarbak und dem führenden Alexander Lindeqvist fallen. Die XC CrossCar ist wieder voll besetzt, die Top-Four liegen so eng beieinander, dass sich noch vieles ändern kann. Die CrossCar Junior scheint der 12-jährige Finne zu dominieren: Mit 6 Siegen und einem zweiten Platz in 8 Rennen beweist Iivari Männistö sein hohes Niveau schon in den jüngsten Jahren. Wird er auch bei uns abliefern?
„Aus meiner Sicht ist diese Strecke einfach magisch – eine reine Rallycross-Strecke. Das Layout verlangt höchsten Einsatz hinterm Lenkrad. Wer in Buxtehude ganz oben stehen will, muss ein Top-Fahrer sein.“
Recht hat er – und so hoffen wir wieder auf ein Rennwochenende voller Magie.
THE STORY SO FAR

The spectacular RallyX returns to the Estering again this year – for the third time already. As in previous seasons we expect an impressive field of starters, a tightly packed schedule and plenty of thrilling races, minute by minute. There'll be hardly any time to catch your breath – but that's exactly what we want.
Anyone wanting to follow the overseas rounds live can do so via the RallyX livestream on YouTube. One weekend before the event in Buxtehude, RallyX stopped off in Denmark. That is already a tradition, but it made a title prediction impossible in the printed version of this programme – at editorial deadline the Nysum results simply weren't in yet. In this digital version, however, we already know what happened at Nysum over the weekend:
Standings after Nysum: CLICK HERE!
THREE CHAMPIONSHIPS, ONE GLOBE
Andreas Eriksson manages this international series and is travelling the world with his team. He too has little time to breathe, juggling three championships that essentially divide the globe between them: RallyX South, RallyX North and a RallyX Americas. The „global final“ follows in October in Portugal. A racer himself for many years and still a constructor of unique rallycross cars, Eriksson knows what he is doing. The bear-strong FC2 machines recently featured in the support programme of the European Championship race at Höljes in Sweden – where, alongside the ERX, almost 100 cars of the Swedish championship were guests.
OPEN 4WD / FC2
Defending champion Ulrik Linnemann (VW Polo) from Denmark still contested the European Championship in Sweden, but then announced he wants to sell the car and take on new duties as a team manager. A title defence is therefore out of the question. After six races the Swede Oliver Eriksson leads the standings. His compatriot Lukas Andersson and the Estonian Romet Tsirna were on his heels – the decision should fall between the five drivers who have tackled the whole season so far. After a heavy impact last weekend on the fastest section of the Nysum track, entry number 17, Adam Öhman, also has to withdraw his FC2 from the final – these things happen, but what matters most is that Adam was already back in the Danish paddock on Sunday. Even so, we won't have to do without the Öhman family entirely: for this weekend his uncle Mats Öhman has entered the top class in a VW Polo – one of the very few cars built to be driven entirely by hand and arm by a paraplegic driver like Mats.
OPEN 2WD
Much attention is again on the Open 2WD class. Defending champion Viktor Johansson (Mercedes-Benz 190 Evo Hybrid) once claimed his title right here at the Estering – but for now he has to settle for the chase: the Finn Lucas Gabrielsson has taken the championship lead with his Toyota Starlet and stretched his advantage over Johansson in Nysum from 53 to 56 points. In Denmark Gabrielsson finished both days in P2, while Johansson did take P1 on Sunday but missed the final on Saturday – even though he was actually due to start from P2 – and so ended the day only fifth. He apologised wistfully to fans and sponsors in an Instagram Story. Gabrielsson has reached the podium at every round so far and has already won three times – probably the hottest title candidate, especially as last year he only just missed out to Johansson. The Swede Jon Ny (BMW E36) is also in the fight at the front. Sadly, Simon Tiger will once again be missing in Buxtehude: engine damage forced him to withdraw from the rounds in Nysum and Buxtehude at short notice.
LITES, CROSSCAR & JUNIOR
With just four cars the Supercar Lites are by far the smallest field, but all the more tightly fought: after Nysum only 19 points separate the top three in the standings, after Roberts Vitols climbed deservedly onto the top step of the podium twice in Denmark. The decision should therefore fall between him, Kevin Daarbak and the leading Alexander Lindeqvist. The XC CrossCar field is fully subscribed again, the top four so close that much can still change. The CrossCar Junior class appears to be dominated by the 12-year-old Finn: with 6 wins and a second place in 8 races, Iivari Männistö is already showing his high level at the youngest of ages. Will he deliver at our event too?
"From my point of view this track is simply magical – a pure rallycross circuit. The layout demands the utmost commitment behind the wheel. To stand on top of the podium in Buxtehude, you have to be a top driver."
He is right – and so we're hoping once again for a race weekend full of magic.

Vollgas heißt bei uns nicht „nach uns die Sintflut“. Eine Veranstaltung, die wachsen will, muss so nachhaltig wie möglich laufen — und das nehmen wir ernst.
Seit Jahren denken wir Schritt für Schritt um: Mehrweg statt Wegwerf in der Crew-Versorgung, saubere Mülltrennung, und seit 2019 pflanzen wir neue Bäume als Ausgleich für unseren Fußabdruck. Nach jedem Event ziehen wir Bilanz und schauen, wo noch mehr geht.
Full throttle doesn't mean we don't care. An event that wants to grow has to run as sustainably as possible — and we take that seriously.
For years we've been rethinking, step by step: reusables instead of throwaways in crew catering, proper waste separation, and since 2019 we plant new trees to offset our footprint. After every event we take stock and look for what else we can do.
Vorläufiger Zeitplan — Zeiten können sich während des Events verschieben. Provisional schedule — times may shift during the event.
Wir wissen: Für viele reicht es völlig, wenn die Autos quer an ihnen vorbeifliegen. Ist ja auch schön. Aber wer das System versteht, fiebert ganz anders mit — hier ist es in Kürze.
Pro Klasse
Alles läuft pro Klasse. Qualifyings, Halbfinals, Finale gibt es für jede Kategorie getrennt. Ihr seht also nicht ein Rennen, sondern fünf parallele Wettbewerbe mit je eigenem Sieger.
Die Qualifyings
Mehrere Läufe in kleinen Gruppen von wenigen Autos. Die Startaufstellung fürs erste Qualifying gibt die schnellste Trainingsrunde vor — wer im freien Training liefert, steht später besser da. Danach zählt die Zeit: Schnellster 50 Punkte, Zweiter 45, Dritter 42, in kleinen Schritten weiter. Alle Läufe werden zusammengezählt — gestrichen wird nichts, ein verpatzter Lauf bleibt in der Rechnung.
Die Zwischenwertung
Nach allen Qualifyings werden die Punkte zusammengezählt, und daraus entsteht eine Rangliste — das Nadelöhr des ganzen Tages. Nur die zwölf Besten dieser Summe ziehen ins Halbfinale, der Rest hat Feierabend. Hier fällt also schon am Vormittag die Vorentscheidung, wer überhaupt noch um den Sieg fahren darf. Und die Wertung bestimmt nicht nur, ob man weiterkommt, sondern auch wie gut: Die Startplätze fürs Halbfinale werden nach dieser Reihenfolge vergeben. Wer oben steht, sucht sich quasi die beste Ausgangslage aus. Deshalb zählt jedes einzelne Qualifying doppelt — einmal fürs Weiterkommen, einmal für die Poleposition danach.
Die Halbfinals
Jetzt wird gesiebt. Bis zu sechs Autos pro Rennen, aufgestellt in Zweierreihen, und nur die vordersten drei kommen weiter. Zwei Halbfinals, sechs Finalplätze — für die Hälfte des Feldes ist hier Schluss, egal wie stark der Tag bis dahin lief. Entsprechend wird um jede einzelne Position gefahren, als hinge alles daran, denn genau so ist es auch. Ein verpasster Start, ein Rempler in der ersten Kurve, eine schlecht gelegte Jokerlap — und der Finaltraum ist vorbei, während der Nebenmann weiterzieht. Bei besonders großen Feldern kann es auch drei Halbfinals geben, bei kleineren bleibt es bei zweien; die Zahl der Finalplätze bleibt aber knapp. Wer hier durchkommt, hat es sich verdient.
Das Finale
Bis zu sechs Autos, ein Rennen, keine zweite Chance. Alles, was vorher passiert ist — jeder Qualifying-Punkt, jede Bestzeit, jeder gewonnene Startplatz —, ist jetzt Geschichte. Es zählt nur noch diese eine Fahrt. Wer zuerst über die Linie kommt, gewinnt die Veranstaltung, egal wie der Tag vorher lief. Kein Vorsprung aus dem Vormittag rettet einen schlechten Start, kein Punktepolster federt einen Dreher ab. Das macht das Finale so gnadenlos und so schön zugleich: Der Favorit kann in der ersten Kurve alles verlieren, und der Außenseiter, der sich gerade so hineingekämpft hat, kann in wenigen Runden zum Helden des Tages werden.
Die FC2-Besonderheit
In der Open 4WD fahren zwei Wertungen im selben Feld: klassische Supercars und die neuen FC2-Fahrzeuge, die zusätzlich ihre eigene Meisterschaft austragen. Ein Rennen, zwei Ergebnislisten — ein FC2-Pilot weiter hinten kann in seiner Wertung trotzdem führen.
So läuft der Start
Gestartet wird stehend, über eine Ampel. Jedes Auto wird durch die Marshals in seinem Slot positioniert. Stehen die Fahrzeuge korrekt, gibt der Start-Marshal allen ein Zeichen und verlässt die Platte. Auf der Ampel sehen die Fahrer nun in Gelb „Ready to Race" — die kritischste Phase beginnt. Manch nervöser lupft in der Anspannung hier gern schon einmal in den Fehlstart, denn erst nachdem diese Nachricht erlischt, wird es Grün — allerdings heute gesteuert durch einen Zufallstimer, den es soll vor diesem System schon findige Teams gegeben haben, die den Rennleiter mit dem Fernglas beim Drücken des Knopfes beobachtet haben — Heute weiß also niemand auf die Zehntel, wann es so weit ist und gleich die zweite Gelegenheit, die Rundumleuchten am Start in ein Meer der "Schande" zu verwandeln.
Fehlstart
Und genau dann wird es teuer. Wer vor dem grünen Signal von der Platte rollt, riskiert eine Strafe. Bei einem vollen Feld, das gemeinsam in dieselbe enge erste Kurve will, ist die Versuchung riesig, dem Timer zuvorzukommen — nur sehen das die Offiziellen eben auch. Wer erwischt wird, darf sich dann nicht nur über lächelnde Zuschauer freuen, sondern auch darüber, in diesem Lauf gleich ein zweites Mal durch die Jokerlap zu müssen, um dem fließenden Verkehr nicht im Weg zu sein. Noch ein Fehlstart bedeutet allerdings, dass man in diesem Rennen selbst zu den Zuschauern gehört — dann aber eher zu den weinenden.
Jokerlap
Einmal pro Rennen muss jeder durch die Jokerlap — einen Streckenabschnitt, der die Fahrer im Vergleich zur Hauptstrecke etwas ausbremst. Wann der ideale Zeitpunkt ist, wird in der Regel mit dem „Spotter" besprochen, der das Ganze von außerhalb beobachtet und mit dem Fahrer funkt. Die Jokertaktik ist meist rennentscheidend: ob früh für freie Bahn oder spät zum Überholen — dieses Timing dreht Rennen in der letzten Runde und lässt einen Führenden Zweiter werden, ohne dass er überholt wurde. Wer die Pflichtrunde im Qualifying vergisst, bekommt 30 Sekunden aufgebrummt — was einen Sieg zuverlässig in einen der letzten Plätze verwandelt. In Halbfinale und Finale wird man dafür einfach ans Ende der Wertung gesetzt.
Abdrängen und Rammen
Rallycross ist ein Kontaktsport, ein Rempler gehört dazu und wird nicht bestraft. Wer aber einen Gegner klar aus dem Weg räumt, um selbst durchzukommen, den holen sich die Kommissare — je nach Schwere von der Rückversetzung bis zur Disqualifikation. Die Grenze zwischen „hart, aber fair" und „zu viel" zieht der Rennleiter, und über die wird auf der Tribüne so leidenschaftlich gestritten wie über alles andere im Sport.
Am Ende zählt das Finale
Der beste Punktesammler ist nicht automatisch Tagessieger. Wer die Qualifyings dominiert und das Finale verpatzt, fährt leer heim. Sonst nichts.
We get it: for many it's enough to watch the cars fly past sideways. That's a fine show too. But once you understand the system, you follow along on a whole different level — here it is in brief.
Per class
It all happens class by class. Qualifiers, semi-finals and the final are held separately for every category. So you're not watching one race, but five parallel competitions, each with its own winner.
The qualifiers
Several heats in small groups of a few cars. The grid for the first qualifier is set by the fastest practice lap — deliver in free practice and you line up better. After that it's about time: fastest 50 points, second 45, third 42, dropping in small steps. All heats are added up — nothing is dropped, a botched heat stays in the maths.
Intermediate standings
After all the qualifiers the points are added up, and that total becomes a ranking — the bottleneck of the whole day. Only the top twelve of that sum move on to the semi-finals; the rest are done. So the morning already decides who even gets to race for the win. And the standings decide not just whether you advance, but how well: the semi-final grid slots are handed out in this order. Finish on top and you effectively pick the best starting position. That's why every single qualifier counts twice — once to advance, once for pole afterwards.
The semi-finals
Now the field is sifted. Up to six cars per race, lined up in rows of two, and only the front three go through. Two semis, six final places — for half the field it ends here, no matter how strong the day was until then. So every single position is fought for as if everything depends on it, because it does. A missed start, a nudge in the first corner, a badly placed joker lap — and the final dream is over while your neighbour drives on. Very large fields can bring three semis, smaller ones stay at two; either way the final places stay scarce. Get through here and you've earned it.
The final
Up to six cars, one race, no second chance. Everything that came before — every qualifying point, every fastest lap, every start slot won — is now history. Only this one run counts. First across the line wins the event, no matter how the day went before. No morning lead saves a bad start, no points cushion softens a spin. That's what makes the final so merciless and so beautiful at once: the favourite can lose it all in the first corner, and the underdog who barely scraped in can become the hero of the day in a few laps.
The FC2 twist
In Open 4WD two classifications run in the same field: classic Supercars and the new FC2 cars, which also contest their own championship. One race, two result lists — an FC2 driver further back can still lead their own standings.
How the start works
The start is standing, off a light gantry. Each car is placed in its slot by the marshals. Once the cars sit correctly, the start marshal signals everyone and steps off the plate. On the light the drivers now see amber — „Ready to Race" — and the most critical phase begins. Many a nervous driver, tense, likes to twitch into a jump start right here, because only after that message goes out does it turn green — but today controlled by a random timer. Before this system there were said to be crafty teams who watched the clerk of the course through binoculars as he pressed the button — so today nobody knows to the tenth when it happens, and straight away a second chance to turn the start's rotating warning lights into a sea of "shame".
Jump start
And that's exactly when it gets costly. Roll off the plate before the green and you risk a penalty. With a full field all wanting the same tight first corner together, the temptation to beat the timer is huge — but the officials see it too. Anyone caught gets to enjoy not only the smiling spectators but also a second trip through the joker lap in that heat, to keep out of the way of flowing traffic. A second jump start, though, means you join the spectators yourself for this race — only now among the crying ones.
The joker lap
Once per race every driver must take the joker lap — a section of track that slows the drivers a little compared with the main line. When the ideal moment comes is, as a rule, discussed with the „spotter", who watches the whole thing from outside and talks to the driver by radio. Joker tactics are usually race-deciding: whether early for clear track or late to overtake, this timing swings races on the final lap and can drop a leader to second without ever being passed. Forget the compulsory lap in a qualifier and you're hit with 30 seconds — reliably turning a win into a back-row finish. In the semi-finals and final you're simply placed at the bottom of the result.
Barging & ramming
Rallycross is a contact sport — a nudge is part of it and goes unpunished. But clearly shove a rival out of the way to get through, and the stewards come for you — from a grid drop to disqualification depending on severity. The line between „hard but fair" and „too much" is drawn by the clerk of the course, and it's argued over in the grandstands as passionately as anything else in the sport.
In the end, the final
The best points-scorer isn't automatically the day's winner. Dominate the qualifiers and blow the final, and you go home empty-handed. Nothing else.

Das CrossCar Junior hört man lange, bevor man begreift, wer da eigentlich am Lenkrad sitzt. Hier sitzen die Jüngsten, die dem Rallycross schon mit zwölf rettungslos verfallen sind — und die fahren nicht etwa vorsichtig im Kreis, sondern werfen ihre federleichten Buggys mit einer Selbstverständlichkeit quer, bei der so mancher Erwachsene andächtig den Kaffee sinken lässt.
Viel Blech gibt es nicht: ein Rohrrahmen, vier Räder, ein kreischender Motorradmotor und Hinterradantrieb. Mehr braucht es nicht für Rennen, in denen um jeden Zentimeter gekämpft wird und in der ersten Kurve garantiert niemand vom Gas geht. Und weil in dieser Klasse niemand lange bleibt, lohnt sich der Blick doppelt: Joni Turpeinen war hier — ein Jahr später gewann er als jüngster Fahrer aller Zeiten den Open-4WD-Titel. Wer heute also einen Namen hört, den er noch nie gehört hat, sollte ihn sich vielleicht mal aufschreiben.
You hear the CrossCar Junior long before you work out who's actually behind the wheel. This is where the youngest sit — hopelessly hooked on rallycross by the age of twelve — and they don't tiptoe around in careful circles; they throw their featherlight buggies sideways with a matter-of-factness that makes many a grown-up lower their coffee in quiet reverence.
There isn't much bodywork: a tubular frame, four wheels, a screaming motorcycle engine and rear-wheel drive. That's all it takes for races fought over every single centimetre, where nobody lifts off in the first corner. And because nobody stays long in this class, it's doubly worth a look: Joni Turpeinen raced here — a year later he became the youngest driver ever to win the Open 4WD title. So if you hear a name today you've never heard before, maybe jot it down.
| P | # | Name | ZeitTime | Nat |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 333 | Carl Svedlund | 3:37.762 | SWE |
| 2 | 330 | Karl Schnack | 3:41.425 | DEN |
| 3 | 48 | Alex Anttila | 3:38.254 | FIN |
| P | # | Name | Nat |
|---|---|---|---|
| 1 | 333 | Carl Svedlund | SWE |
| 2 | 16 | Peetu Piira | FIN |
| 3 | 13 | Iivari Männistö | FIN |
Wenn im XC CrossCar das Feld in die erste Kurve einbiegt, versteht man schnell, warum diese Klasse ihre eigene Fangemeinde hat. Die Autos wiegen fast nichts, hängen mit einem hochdrehenden Motorradmotor am Gas und schieben die Kraft ausschließlich auf die Hinterachse — eine Mischung, die dauerhaft kurz vorm Ausbruch steht und trotzdem irrwitzig schnell ist.
Das ist Rallycross in seiner ehrlichsten Form: keine Elektronik, die den Fahrfehler wegbügelt, kein Allrad, der die schlechte Linie rettet. Wer hier vorne ankommt, hat es mit dem rechten Fuß erledigt. Entsprechend eng geht es zu — Positionskämpfe über mehrere Runden, Attacken auf der Innenbahn, und regelmäßig entscheidet schon der Start über alles. Für viele im Feld ist das die Zwischenstation zwischen Junior-Klasse und den großen Boliden. Für uns auf der Tribüne eine der spannendsten Nummern des Wochenendes.
When the XC CrossCar field turns into the first corner, you quickly understand why this class has a fan base all of its own. The cars weigh next to nothing, hang off a high-revving motorcycle engine and put the power down solely to the rear axle — a mix that's permanently on the edge of breaking loose and still insanely fast.
This is rallycross in its most honest form: no electronics to iron out a mistake, no four-wheel drive to save a bad line. Whoever comes out in front got it done with the right foot. It's tight to match — position battles over several laps, moves on the inside, and regularly the start alone decides everything. For many in the field it's the stepping stone between the junior class and the big machines. For us in the grandstand, one of the most exciting acts of the weekend.
| P | # | Name | ZeitTime | Nat |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 109 | Vetle Try | 3:11.613 | NOR |
| 2 | 51 | Espen Isaksætre | 3:14.456 | NOR |
| 3 | 110 | Thomas Eek Murstad | 3:14.471 | NOR |
| P | # | Name | Nat |
|---|---|---|---|
| 1 | 110 | Thomas Eek Murstad | NOR |
| 2 | 25 | Martin Juga | EST |
| 3 | 109 | Vetle Try | NOR |
Die Supercar Lites sind die ehrlichste Klasse des Wochenendes: Alle fahren exakt dasselbe Auto. Gleicher Rohrrahmen, gleiche 320 PS, gleicher Allrad, 1210 Kilo mit Fahrer an Bord. Der Motor kommt versiegelt aus der Kiste — wer das Siegel bricht, fliegt raus. Selbst der Sprit ist für alle derselbe.
Was dabei herauskommt, sieht man spätestens in der ersten Kurve: Weil niemand auf der Geraden einfach davonziehen kann, wird jede einzelne Position erkämpft. Rad an Rad, spät gebremst, Kies bis auf die Tribüne — und in der Jokerlap alles auf eine Karte. Ausreden gibt es hinterher keine. Wer verliert, weiß ganz genau, woran es lag.
Genau deshalb gilt die Klasse als Talentschmiede des Rallycross: Hier zeigt sich, wer wirklich fahren kann und wer nur ein gutes Budget hat. Entsprechend viele Namen aus den großen Startfeldern haben genau hier angefangen.
The Supercar Lites are the most honest class of the weekend: everyone races the exact same car. Same tube frame, same 320 hp, same all-wheel drive, 1210 kilos with driver aboard. The engine comes sealed out of the crate — break the seal and you're out. The fuel, too, is the same for everyone.
What comes of it shows at the latest in the first corner: because nobody can simply pull away on the straight, every single position has to be fought for. Wheel to wheel, braking late, gravel all the way to the grandstand — and in the jokerlap, everything on one card. There are no excuses afterwards. Whoever loses knows exactly why.
That's exactly why the class is regarded as rallycross's talent factory: this is where it shows who can really drive and who just has a good budget. Plenty of names from the big grids started out right here.
| P | # | Name | ZeitTime | Nat |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 99 | Lukas Andersson | 3:14.067 | SWE |
| 2 | 115 | Julien Meunier | 3:14.589 | FRA |
| 3 | 193 | Kevin Daarbak | 3:18.205 | DEN |
| P | # | Name | Nat |
|---|---|---|---|
| 1 | 115 | Julien Meunier | FRA |
| 2 | 99 | Lukas Andersson | SWE |
| 3 | 26 | Roberts Vitols | LAT |



In der Open 2WD steht eher die Physik im Weg als das technische Reglement. Zwei angetriebene Räder — mehr schreibt keiner vor. Was drumherum passiert, entscheidet der, der es baut.
Entsprechend bunt ist das Feld. Alte Limousinen neben Kleinwagen, Verbrenner neben Hybridexperimenten, jahrzehntealte Karosserien über Technik, die es zur Bauzeit noch gar nicht gab. Hier steht keine Kundenware, die man sich bestellt und ausliefern lässt. Hier steht, was jemand über Monate in der eigenen Halle zusammengeschraubt hat — und wer im Fahrerlager fragt, bekommt zu jedem Auto eine Geschichte erzählt, die länger dauert als das Rennen selbst.
Genau darum ist die Open 2WD für viele die Seele des Rallycross. Selbst gebaut, selbst verantwortet, selbst gefahren — und am Ende zählt nur, wer zuerst da ist.
In Open 2WD it's physics that gets in the way more than the rulebook. Two driven wheels — that's all anyone prescribes. Everything around them is down to whoever builds the car.
The field is colourful to match. Old saloons next to small hatchbacks, combustion engines next to hybrid experiments, decades-old bodyshells over technology that didn't even exist when they were built. Nothing here is off-the-shelf, ordered and delivered. Everything here is what someone bolted together over months in their own workshop — and ask around the paddock and you'll get a story about every car that lasts longer than the race itself.
That's exactly why, for many, Open 2WD is the soul of rallycross. Self-built, self-owned, self-driven — and in the end all that counts is who gets there first.
| P | # | Name | ZeitTime | Nat |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | Lucas Gabrielsson | 3:23.396 | FIN |
| 2 | 1 | Viktor Johansson | 3:23.657 | SWE |
| 3 | 31 | Björn Stuhre | 3:25.677 | SWE |
| P | # | Name | Nat |
|---|---|---|---|
| 1 | 1 | Viktor Johansson | SWE |
| 2 | 2 | Lucas Gabrielsson | FIN |
| 3 | 60 | Slawomir Woloch | POL |
In der Open4WD sitzt niemand zufällig. Wer es bis hierher geschafft hat, kommt aus den Lites, aus dem CrossCar oder aus einer anderen Serie, in der er zuerst beweisen musste, dass er das Ding auf der Straße halten kann. Jetzt bekommt er 600 PS und Allrad dafür — und die Erlaubnis, damit drei bis fünf Runden lang durch den Kies zu prügeln.
Das Material ist so vielfältig wie die Wege dorthin. Klassische Supercars auf Serienbasis stehen neben den FC2-Fahrzeugen, die in einer eigenen Wertung antreten, fossilfreie Kraftstoffe nutzen und teilweise auf recycelten Chassis aufgebaut sind.
Auf der Strecke spielt das dann keine Rolle mehr. Vier Runden, einmal Joker, sechs Autos, die alle vorne ankommen wollen. Es gibt keine Boxenstopps, keine zweite Chance, keine Zeit zum Sortieren — nur den Start, die erste Kurve und was danach übrig bleibt. Und weil hier das europäische Finale gefahren wird, entscheidet sich an diesem Wochenende, wer sich am Ende Champion nennen darf.
In Open4WD nobody sits there by chance. Whoever made it this far comes up from the Lites, from the CrossCar or from another series where they first had to prove they could keep the thing on the road. Now they get 600 hp and all-wheel drive for it — and permission to hammer through the gravel with it for three to five laps.
The machinery is as varied as the routes here. Production-based supercars stand next to the FC2 cars, which run in their own classification, use fossil-free fuels and are partly built on recycled chassis.
Out on track none of that matters any more. Four laps, one joker, six cars all wanting to come out in front. No pit stops, no second chance, no time to sort yourself out — just the start, the first corner and whatever is left afterwards. And because the European final is run here, this weekend decides who gets to call themselves champion at the end.
| P | # | Name | ZeitTime | Nat |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 31 | Viktor Vranckx | 3:05.887 | BEL |
| 2 | 33 | Ulrik Linnemann | 3:21.401 | DEN |
| 3 | 36 | Casper Jansson | DNF | SWE |
| P | # | Name | Nat |
|---|---|---|---|
| 1 | 33 | Ulrik Linnemann | DEN |
| 2 | 31 | Viktor Vranckx | BEL |
| 3 | 11 | Maiko Tamm | EST |
| KlasseClass | Auto + FahrerCar + Driver | Motor | LeistungPower | AntriebDrivetrain |
|---|---|---|---|---|
| CrossCar Junior | ≥410 kg | 600 ccm | ~80 PS | 2WD |
| XC CrossCar | ≥420–460 kg | 600–750 ccm | ~150 PS | 2WD |
| Open 2WD | ![]() | ![]() | ![]() | 2WD |
| Supercar Lites | ≥1210 kg | 2.4 OMSE | 320 PS | 4WD |
| Open 4WD | ≥1150 kg | ≤2.0 Turbo | ~600 PS | 4WD |
| # | Name | Team | Nat | KlasseClass |
|---|
Das berühmteste Rennen dieser Stadt fand lange vor dem Estering statt: Hase gegen Igel, auf der Buxtehuder Heide. Der Dichter Wilhelm Schröder schrieb es 1840 auf Plattdeutsch nieder, die Brüder Grimm nahmen es 1843 in ihre Märchensammlung auf — seither kennt es die ganze Welt. Im Märchen verspottet der Hase die krummen Beine des Igels, woraufhin der ihn zur Revanche fordert: ein Wettrennen über den Acker. Der Trick: Am anderen Ende wartet die zum Verwechseln ähnliche Igelfrau und ruft bei jeder Ankunft „Ick bün all hier!“ — „Ich bin schon da!“ Der Hase rennt 73 Mal hin und her, der Igel keinen Meter — und gewinnt. Der Schnellere verlor, gewonnen hat der klügere Kopf.
Und genau hier schließt sich der Kreis zum modernen Rallycross auf dem Estering: Die Jokerlap ist der moderne Igel-Trick der Strecke. Diese taktische Pflichtrunde entscheidet sich nicht über stumpfen Topspeed, sondern über das perfekte Timing. Wer hier im exakten Moment abbiegt, lässt die Konkurrenz blind ins Leere rennen — Hase gegen Igel, neu aufgelegt mit 600 PS.
Drumherum: eine echte Hansestadt mit Stadtrecht seit 1285, Fachwerk und Fleth mitten im Ort, rund 40.000 Einwohnern und der Este, die der Strecke ihren Namen gibt und weiter zur Elbe fließt. Vor der Tür liegt das Alte Land, eines der größten Obstanbaugebiete Nordeuropas — und Hamburg ist nur eine halbe Stunde entfernt. Kurz: Moin, schaut euch um. Es lohnt sich.
This town's most famous race happened long before the Estering: the hare versus the hedgehog, set on Buxtehude heath. The poet Wilhelm Schröder wrote it down in Low German in 1840, the Brothers Grimm added it to their collection in 1843 — and the world has known it ever since. In the tale the hare mocks the hedgehog's crooked legs, so the hedgehog challenges him to a rematch: a race across the field. The trick: at the far end waits the hedgehog's identical-looking wife, calling out "I'm already here!" at every arrival. The hare sprints back and forth 73 times, the hedgehog never moves a metre — and wins. The faster one lost; the smarter head won.
And this is exactly where the circle closes to modern rallycross on the Estering: the joker lap is the track's modern hedgehog trick. This compulsory tactical lap isn't decided by blunt top speed, but by perfect timing. Whoever turns off at the exact moment sends the field running blindly into empty space — hare versus hedgehog, reloaded with 600 hp.
All around it: a proper Hanseatic town chartered in 1285, half-timbered houses and a canal through the centre, about 40,000 residents and the river Este, which gives the track its name and flows on to the Elbe. On the doorstep lies the Altes Land, one of northern Europe's largest fruit-growing regions — and Hamburg is only half an hour away. In short: moin, have a look around.

Wie das? Als Erzbischof Giselbert die Stadt gründete, holte er holländische Ingenieure ins Land, um das Moor trockenzulegen. Praktisch veranlagt, rüsteten sie auch gleich die Kirchenglocke auf: Sie banden ein langes Seil daran und läuteten sie im Ziehen. Im alten Ortsdialekt hieß die Glocke „de Hunte“ (was wie Hunde klingt), das Seil war ihr „Schwanz“, und das Läuten hieß „bellen“ — genau das Wort, das im Deutschen auch fürs Hundegebell steht. Ein paar holländisch-deutsche Missverständnisse später bellen die Hunde von Buxtehude bis heute mit dem Schwanz.
How so? When Archbishop Giselbert founded the town, he brought in Dutch engineers to drain the moor. Being practical folk, they also upgraded the church bell: they tied a long rope to it and rang it by pulling. In the old local tongue the bell was the „HUNTE“ (which sounds like Hunde — dogs), the rope was its „SCHWANZ“ (tail), and ringing it was „bellen“ — the very German word that also means to bark. A few Dutch–German misunderstandings later, the dogs of Buxtehude have barked with their tails ever since.
Der Estering ist eine Rallycross-Strecke mit langer Tradition. Als 1972 das erste Rennen ausgetragen wurde, war noch vieles neu — am Reglement und am Ablauf wurde in den ersten Jahren kräftig getüftelt.
Anfangs war fast alles möglich: DAF mit Ford-BDA-Motor und Allrad, Ford Escort mit 6-Zylinder-BMW-Triebwerk oder VW Käfer mit Porsche-Carrera-Motor. Erst musste der Allrad weichen, dann der Motor zur Karosserie passen. Aus dem klassenlosen Sport wurden Klassen, deren Bezeichnungen und Regeln sich immer wieder änderten.
Aus der kleinen Buxtehuder Bahn wurde über die Jahre ein fester Begriff: Der Estering verwuchs mit dem Ort, wuchs mit jedem Lauf — Tribünen, Boxen und Streckenführung entwickelten sich Stück für Stück weiter, ohne den rauen Charakter zu verlieren.
Mit den großen Europameisterschaftsläufen kamen die internationalen Stars, das Fernsehen und Zehntausende Fans an den Zaun. So zählt der Estering heute zu den weltweit bekanntesten Rallycross-Strecken — eine Heimatbahn, die längst weit über Norddeutschland hinaus einen Namen hat.
Für viele Buxtehuder ist es Heimat, für viele Gäste aus der Welt etwas Einzigartiges. Und für alle zusammen: ein Familientreffen in Omas Wohnzimmer.
The Estering is a rallycross track with a long tradition. When the first race was organised here in 1972, everything was still new — the regulations and the format were figured out over those first years.
At first almost anything went: a DAF with Ford BDA engine and all-wheel drive, a Ford Escort with a 6-cylinder BMW unit, or a VW Beetle with a Porsche Carrera engine. First all-wheel drive had to go, then the engine had to suit the body. The classless sport was split into classes, whose names and rules kept changing.
From a small Buxtehude circuit it grew into a household name: the Estering became part of the town and grew with every event — grandstands, pits and layout developed step by step, without ever losing their raw character.
The big European Championship rounds brought the international stars, television and tens of thousands of fans to the fence. Today the Estering ranks among the most famous rallycross tracks in the world — a home circuit whose name reaches far beyond northern Germany.
For many in Buxtehude it is home, for many guests from around the world something unique. And for everyone together: a family gathering in grandma's living room.

Alexander Lindeqvist hat sich diesen Winter zum ersten Mal in einen richtigen Rennwagen gesetzt. Vorher: CrossCar, federleicht, Heckantrieb, ungefähr das Fahrgefühl eines wütenden Gokarts. Jetzt: Supercar Lites, Allrad, ordentlich Masse — und eine Klasse, in der alle exakt dasselbe Auto fahren. Wer hier verliert, ist schlicht schlechter gefahren als der andere. Der Schwede gab sich vor der Saison entsprechend demütig: erst mal alles neu lernen und den Erfahrenen gut zuhören. Das Zuhören hat er dann in bemerkenswertem Tempo hinter sich gebracht. Beim Debüt in Valkenswaard stand er prompt auf dem Podium, in Honkajoki fuhr er dem bis dahin übermächtigen Roberts Vitols davon, in Älvsbyn legte er den nächsten Sieg hinterher — und führt seitdem die Meisterschaft an. Sein Kommentar danach? Man müsse an den Starts arbeiten und noch etwas Tempo finden. Man darf gespannt sein, was passiert, wenn der Mann irgendwann tatsächlich zufrieden ist.
This winter Alexander Lindeqvist sat in a proper race car for the very first time. Before: CrossCar — featherlight, rear-wheel drive, roughly the feel of an angry go-kart. Now: Supercar Lites — all-wheel drive, plenty of mass, and a class where everyone drives exactly the same car. Whoever loses here simply drove worse than the other guy. The Swede was suitably humble before the season: first learn everything from scratch and listen closely to the experienced hands. He then got the listening done at a remarkable pace. On his debut at Valkenswaard he was straight onto the podium, at Honkajoki he drove away from the until-then untouchable Roberts Vitols, at Älvsbyn he added the next win — and has led the championship ever since. His comment afterwards? That he needs to work on his starts and find a little more pace. One can only wonder what happens once the man is ever actually satisfied.


Wenn Riku Huuhka sein CrossCar über die Piste scheucht, sieht das aus, als hätte ihm jemand persönlich verboten, vom Gas zu gehen. Der Yamaha-Motor kreischt, das federleichte Gerät schnalzt mit einer Frechheit durch die Kurven, die man ihm niemals zutrauen würde. Der Finne ist dreifacher Landesmeister, doch 2025 blieb der Helm im Schrank: Wehrdienst. Da ihm stillstehen erwartungsgemäß nicht so liegt, sitzt er nun wieder IN der Waffe. Wie sehr ihm das Rennfahren gefehlt hat, machte er beim Comeback in Tierp unmissverständlich klar — nach Platz elf im Zwischenklassement kämpfte er sich einfach bis ganz nach vorn und gewann. Wenn dann noch Regen dazukommt, wird der Mann endgültig unheimlich. Und im Fahrerlager wird es familiär: Sein kleiner Bruder Jere fährt CrossCar Junior, die Eltern kommen mit dem Truck hinterher. Wenn der große Bruder Ratschläge gibt, hört Jere lieber hin — Familienbetrieb auf Rennstreckenniveau!
When Riku Huuhka chases his CrossCar around the track, it looks as if someone personally forbade him to lift off the throttle. The Yamaha engine screams and the featherweight machine snaps through the corners with a cheek you'd never credit it with. The Finn is a three-time national champion, yet in 2025 the helmet stayed in the cupboard: military service. As standing still predictably isn't his style, he's now back IN the weapon. Just how much he'd missed racing he made crystal clear on his comeback at Tierp — after eleventh place in the interim standings he simply fought his way all the way to the front and won. Add a splash of rain and the man becomes downright uncanny. And in the paddock it turns into a family affair: his little brother Jere races in the CrossCar Junior class, with their parents following in the truck. When big brother hands out advice, Jere had better listen — a family business at race-track level!

Carl Svedlund hat den Sprung aus der CrossCar Junior Klasse gewagt und mischt in dieser Saison mit seinem brandneuen SC Wonder R die hart umkämpfte XC CrossCar so richtig auf. Den hat er übrigens ausgerechnet hier bei uns eingefahren — und schon in den ersten Runden stimmten die Zeiten. Wer allerdings ernsthaft glaubt, der pfeilschnelle Skandinavier bräuchte nach seinem Aufstieg noch Welpenschutz, der wird an der Strecke ganz schnell eines Besseren belehrt. Mit einer herrlich wilden Mischung aus gnadenlosem Vollgas und chirurgischer Präzision zirkelt er sein giftiges neues Arbeitsgerät völlig furchtlos durch das dichte Getümmel der alten Hasen. Er schenkt der erfahrenen Konkurrenz am Estering nicht einen einzigen Millimeter und drückt den leichten Buggy mit richtig viel Schmackes quer in jede Kurve. Kein Wunder: Hier hat er 2024 als Junior schon gewonnen, und in dieser Saison führt er die Meisterschaft an. Wie fokussiert der Junge tatsächlich ist, verrät die fehlende „A thing you want to show“-Rubrik: Alle anderen Fahrer hatten binnen Minuten ein Foto parat, nur Carl grübelte tagelang — und fragte dann vorsichtig an, ob nicht das Bild seines SC Wonder reicht. Es gibt eben Menschen, in deren Leben schlicht kein Platz für ein Hobby neben dem Rennfahren ist.
Carl Svedlund has taken the leap up out of the CrossCar Junior class and this season is properly shaking up the fiercely contested XC CrossCar in his brand-new SC Wonder R — which, as it happens, he ran in right here with us, the times on the money from the very first laps. Anyone who seriously believes the lightning-fast Scandinavian still needs puppy protection after moving up is set straight at the track in no time. With a gloriously wild mix of merciless full throttle and surgical precision he threads his feisty new machine fearlessly through the thick of the old hands. He gives the experienced Estering field not a single millimetre, slinging the lightweight buggy sideways into every corner with real punch. No wonder: he already won here as a junior in 2024, and this season he leads the championship. Just how focused the lad really is is given away by the missing “A thing you want to show” section: every other driver had a photo ready within minutes — only Carl mulled it over for days, then cautiously asked whether the picture of his SC Wonder would do. Some people simply have no room in their lives for a hobby besides racing.


Man könnte fast meinen, Kevin Daarbak hätte sich die Ideallinie direkt ins Gehirn tätowieren lassen, so unfassbar abgeklärt pflügt er über unseren Kurs — und das mit gerade mal 17 Jahren. Der fünffache dänische Champion zeigt in der hart umkämpften Supercar Lites Klasse extrem eindrucksvoll, warum seine heimische Trophäen-Vitrine längst aus allen Nähten platzt. In diesen technisch baugleichen Boliden kann sich niemand hinter fetter Motorleistung verstecken, hier zählt nur das Können hinterm Lenkrad — und genau da spielt der junge Däne eiskalt seine Karten aus. In Tierp holte er sich seinen ersten Sieg auf diesem Niveau und schob sich damit auf Platz zwei der Meisterschaft. Er schmeißt seinen Wagen mit einer derart frechen Lässigkeit in den Estering-Dreck, dass es für uns auf der Tribüne ein absolutes Fest ist. Dass sein großer Bruder Tobias diese Saison eine Klasse höher unterwegs ist, dürfte den Ehrgeiz nicht gerade bremsen. Kevin bringt genau diese rotzige, handgemachte Rennaction auf den Asphalt, die ein echtes Finale hier in Buxtehude zur Legende macht!
You could almost believe Kevin Daarbak had the racing line tattooed straight into his brain — that's how unbelievably composed he ploughs across our circuit, and he's just 17. In the fiercely contested Supercar Lites class the five-time Danish champion shows most impressively why his trophy cabinet back home has long been bursting at the seams. In these technically identical machines nobody can hide behind fat engine power — here only skill behind the wheel counts, and that's exactly where the young Dane coolly plays his cards. At Tierp he took his first win at this level, moving up to second in the championship. He hurls his car into the Estering dirt with such cheeky nonchalance that it's an absolute treat for us in the grandstand. That his big brother Tobias is racing a class higher this season probably won't curb his ambition one bit. Kevin brings exactly the raw, handmade racing action to the asphalt that makes a real final here in Buxtehude the stuff of legend!


Manche Menschen legen sich irgendwann die etwas eigenartige Angewohnheit zu, im Partnerlook über einen Sandstrand zu spazieren. Bei Ariane und Yorick ist es eher dasselbe Auto — zwei Volvo 242, wie aus einem Guss. Und viel spaziert wird dabei auch nicht.
Denn so einträchtig die beiden im Fahrerlager nebeneinander stehen: Sobald die Ampel grün wird, hört die Freundschaft auf. Ariane und Yorick fahren in derselben Klasse, und dort ist sie nicht seine charmante Begleitung, sondern seine schärfste Rivalin. Als er in Valkenswaard mal in der ersten Runde ausfiel, hielt sich ihre Trauer in überschaubaren Grenzen — genau darum geht es schließlich, wenn man die Hauptkonkurrentin ist.
Und die Belgierin hat das Zeug dazu. Eine Reihe zweiter Plätze hinter ihrem Teamkollegen, dazwischen eigene Laufsiege, und in der Meisterschaft saß sie ihm zeitweise dicht im Nacken, nur einen Wimpernschlag entfernt. Ihren wuchtigen Volvo wirft sie mit derselben Selbstverständlichkeit quer durch die Kurven wie er den seinen — nur mit der festen Absicht, als Erste über die Linie zu kommen.
Some people eventually take on the slightly peculiar habit of strolling along a sandy beach in matching outfits. With Ariane and Yorick it's more a case of the same car — two Volvo 242s, cut from the same cloth. And there isn't much strolling going on either.
Because as harmoniously as the two stand side by side in the paddock: the moment the lights go green, the friendship is over. Ariane and Yorick race in the same class, and there she is not his charming companion but his fiercest rival. When he once went out on the first lap at Valkenswaard, her grief stayed within very manageable limits — that, after all, is exactly the point of being the main contender.
And the Belgian has what it takes. A run of second places behind her teammate, her own heat wins in between, and in the championship she sat right on his neck for a while, only a hair's breadth away. She throws her hulking Volvo sideways through the corners with the same nonchalance he does his — only with the firm intention of crossing the line first.


Mit Yorick Maeyninckx steht ein echter Showman am Start, der seine „Mean Machine“ praktisch allein mit dem Gaspedal dirigiert und die Buxtehuder Tribünen zuverlässig zum Kochen bringt. Wenn der wuchtige Volvo 242 auf unsere Joker Lap zugestürmt kommt, wirkt das auf den ersten Blick absurd — als wollte jemand ein riesiges Ecksofa durch ein viel zu enges Treppenhaus wuchten. Doch der Belgier hat in der DRX genug Erfahrung gesammelt, um blind zu wissen, wie man das schwedische Biest elegant durch die Zusatzschleife fädelt. Wo andere im Feld nervös vom Gas gehen, bleibt er voll drauf und legt den Wagen quer genau auf die Ideallinie, als wäre sie ihm vorgezeichnet. Diese Mischung aus Furchtlosigkeit und feinstem Fingerspitzengefühl macht ihn zu einem der spektakulärsten Fahrer des ganzen Wochenendes!
Dass Yorick den Volvo so gut beherrscht, liegt vermutlich daran, dass Männer idealerweise immer ein Stück schneller sein sollten als Frauen. Aber Spaß beiseite: Yorick und Ariane sind wunderbare Menschen und großartige Fahrer, und wir freuen uns auf jede Runde herrlicher Racing-Action, die die beiden uns schenken. Ein absolutes Dreamteam.
With Yorick Maeyninckx we've got a genuine showman on the grid, steering his „Mean Machine“ practically with the throttle alone and reliably bringing the Buxtehude grandstands to the boil. When the hulking Volvo 242 comes barrelling toward our joker lap, at first glance it looks absurd — as if someone were trying to wrestle a giant corner sofa through a far-too-narrow stairwell. But the Belgian has gathered enough experience in the DRX to know blindly how to thread the Swedish beast elegantly through the extra loop. Where others in the pack lift nervously, he stays flat on the throttle and slides the car sideways right along the ideal line, as if it had been chalked out for him. This blend of fearlessness and the finest fingertip feel makes him one of the most spectacular drivers of the entire weekend!
That Yorick handles the Volvo so well probably rests on the law that, in an argument, men are better off always being able to run a touch faster than women. But all joking aside: Yorick and Ariane are wonderful people and superb drivers, and we look forward to every lap of glorious racing action the two of them give us. An absolute dream team.


Wenn Lucas Gabrielsson seinen kompakten Toyota Starlet über den Kurs jagt, erinnert das buchstäblich an den Ritt auf einer Kanonenkugel. Das Auto drückt oft so brachial aus den Kurven, dass es wirkt, als hätte die Vorderachse nackte Panik vor der eigenen Hinterachse. Mit welch zackiger Leichtigkeit der pfeilschnelle Finne dieses giftige Kultauto trotzdem bändigt, lässt uns auf der Tribüne regelmäßig die Spucke wegbleiben. Mitten im Getümmel der Open 2WD quetscht er sich furchtlos durch engste Lücken und lässt die wuchtigere Konkurrenz alt aussehen. Dass der 34-Jährige mit dem aufgeladenen Duratec unter der Haube nicht nur Show liefert, zeigt die Bilanz: 2025 fehlten ihm als Vizemeister ganze acht Pünktchen zum Titel, und in diesem Jahr führt er die Tabelle so souverän an, dass die Entscheidung ausgerechnet bei uns am Estering fällt.
When Lucas Gabrielsson hurls his compact Toyota Starlet around the course, it literally looks like riding a cannonball. The car often punches out of the corners so brutally that you'd swear the front axle is in naked panic of its own rear axle. The snappy ease with which the lightning-fast Finn still tames this feisty cult car leaves us gasping in the grandstand every time. In the thick of the Open 2WD scrum he fearlessly squeezes through the tightest gaps and makes the bulkier competition look old. That the 34-year-old with the turbocharged Duratec under the bonnet delivers far more than just show is proven by the record: as runner-up in 2025 he missed the title by just eight points, and this year he leads the standings so commandingly that the decision falls right here at our Estering.


Noch im letzten Jahr gehörten die Brüder Daarbak zu den Gesichtern der Supercar Lites am Estering. Diese Saison sind sie erstmals getrennt unterwegs: Kevin blieb in den Lites, Tobias wechselte in die Open4WD. Vom Einheitsauto in einen FC2 mit 550 PS und Allrad — eine Umstellung, bei der andere erst mal ein ganzes Jahr Bauchschmerzen einplanen. Da das Gaspedal bei Daarbak allerdings im Wesentlichen nur zwei Stellungen hat, fiel die Eingewöhnung entsprechend kurz aus: Er spricht zwar brav von einer Lernphase, doch die Ergebnisse hören nicht zu. In Honkajoki mischte er im Zwischenklassement auf Rang drei ganz vorne mit und verlor sein erstes FC2-Podium erst im Finale durch einen Dreher. Wer heute an der Strecke steht, erlebt also keinen Neuling beim Eingewöhnen, sondern einen, der die Eingewöhnung offenbar für Zeitverschwendung hält.
Just last year the Daarbak brothers were among the faces of Supercar Lites at the Estering. This season they are racing apart for the first time: Kevin stayed in the Lites, Tobias moved up to Open4WD. From a spec car into an FC2 with 550 hp and all-wheel drive — a switch for which others pencil in a whole year of stomach ache. Since Daarbak's throttle essentially has only two positions, though, the settling-in was correspondingly short: he dutifully speaks of a learning phase, but the results aren't listening. At Honkajoki he ran right at the front, third in the interim standings, and lost his first FC2 podium only to a spin in the final. So anyone standing trackside today isn't watching a rookie settle in, but someone who evidently considers settling in a waste of time.


Es gibt Fahrer, die haben mit dem Estering eine Rechnung offen. Lukas Andersson ist einer davon. 2025 verlor der Schwede die Supercar-Lites-Meisterschaft um zehn magere Punkte — und der Schaden entstand ausgerechnet hier bei uns. Bester Start des ganzen Feldes, dann Kurve eins, breit geschoben, als Vierter wieder raus. Er hat später erzählt, er habe danach eigentlich nur noch die Koffer packen und heimfahren wollen. Stattdessen kam er am nächsten Tag zurück, gewann sämtliche Qualifyings und das Finale obendrein. So macht man das.
Inzwischen ist auch er eine Klasse höher unterwegs, in der Open4WD. Beim FC2-Debüt in Valkenswaard stand er dann prompt auf dem Podium, und nebenbei fährt er die brandneue RallyX Americas in den USA: zwei Rennen, zwei Siege, Tabellenführung. Der Mann pendelt also gerade zwischen zwei Kontinenten und gewinnt auf beiden. Trainiert hat der junge Mann zu Beginn der Saison genau hier in Buxtehude, als er bei einem Testtag über den Ring pflügte, als wäre es seine letzte Gelegenheit dazu. War es zum Glück nicht — deshalb dürfen wir den sympathischen Schweden an diesem Wochenende wieder bewundern.
Some drivers have a score to settle with the Estering. Lukas Andersson is one of them. In 2025 the Swede lost the Supercar Lites championship by a meagre ten points — and the damage was done right here with us. Best start of the whole field, then turn one, pushed wide, back out in fourth. He later admitted that afterwards he'd basically just wanted to pack his bags and drive home. Instead he came back the next day, won every single qualifier and the final on top. That's how you do it.
By now he too has moved up a class, into Open4WD. On his FC2 debut in Valkenswaard he promptly landed on the podium, and on the side he's contesting the brand-new RallyX Americas in the US: two races, two wins, championship lead. So the man is commuting between two continents — and winning on both. The young man did his early-season training right here in Buxtehude, ploughing around our ring on a test day as if it were his very last chance to do so. Luckily it wasn't — which is why we get to admire the likeable Swede here again this weekend.


Iivari Männistö ist einfach mal 12. Eins, zwei, zwölf. Und sitzt trotzdem schon sein halbes Leben im Rennauto. Sein SC Wonder wird von einem 600er Motorradmotor angetrieben, und was der Junge aus Kankaanpää damit anstellt, lässt so manchen doppelt so alten Piloten neidisch gucken. Vier finnische Meistertitel in verschiedenen Klassen stehen bereits in der Vitrine — und es ist keinen Monat her, dass er sich die Nordische Meisterschaft geschnappt hat. Kurz davor holte er sich in Schweden an einem einzigen Wochenende auch noch einen Doppelsieg, weil man die Gelegenheit ja nutzen muss, wenn man schon mal da ist.
Im Winter steht er auf dem Eis mit dem Hockeyschläger, im Sommer am Lenkrad, und die Hausaufgaben wandern eben mit ins Fahrerlager. Dort schraubt Papa Paavo-Petteri am Material, große Schwester Iida-Maria fährt im selben Team. Ein Familienbetrieb, in dem offenbar niemand auf die Idee kommt, dass Rennfahren auch ein Hobby sein könnte. Für Iivari ist es der Plan: Profi werden, langfristig raus aus dem CrossCar und rauf auf die nächste Stufe.
Wenn ihr heute also wissen wollt, wie die Zukunft des Rallycross aussieht: Schaut euch diesen Namen gut an. Nicht nur, weil wir Nicht-Finnen keine Idee haben, wie man ihn überhaupt ausspricht.
Iivari Männistö is literally 12. One, two, twelve. And yet he has already spent half his life in a race car. His SC Wonder is powered by a 600cc motorcycle engine, and what the boy from Kankaanpää does with it makes many a driver twice his age look on enviously. Four Finnish championship titles across different classes already sit in the cabinet — and it's less than a month since he grabbed the Nordic Championship. Just before that he also bagged a double win in Sweden over a single weekend, because you have to seize the chance while you're there.
In winter he is out on the ice with a hockey stick, in summer at the wheel, and homework simply travels along to the paddock. There, dad Paavo-Petteri wrenches on the machinery and big sister Iida-Maria races in the same team. A family operation in which apparently nobody has hit on the idea that racing could also be a hobby. For Iivari it's the plan: turn pro, move out of CrossCar in the long run and up to the next level.
And so if you want to know today what the future of rallycross looks like: take a good look at this name. And not just because us non-Finns have no idea how to even pronounce it.


Wenn Viktor Johansson mit seinem Mercedes 190 Evo an die Startplatte rollt, sieht das nach braver Baujahr-88-Limousine aus — bis der Schwede den Hybridantrieb von der Leine lässt und der alte Benz mit einer Wucht aus dem Startloch schießt, die jedem Physiklehrer die Kreide aus der Hand fallen lässt. Gebaut hat er das Ding komplett selbst, in der eigenen Werkstatt, vom leeren Blatt Papier bis zum Elektromotor an der Hinterachse. Genau das ist der Reiz der Open 2WD: Wer will, fängt bei null an und baut sich sein Auto selbst zusammen — Viktor kennt an seinem folglich jede Schraube beim Vornamen. Zweimal hat er damit schon den RallyX-Titel geholt, zuletzt 2025 nach einem Krimi, in dem am Ende acht magere Pünktchen zwischen ihm und Gabrielsson lagen. Als Titelverteidiger wusste er schon vor der Saison, dass er derjenige ist, den alle schlagen wollen. Bequemer macht das die Sache nicht — spannender aber allemal.
When Viktor Johansson rolls his Mercedes 190 Evo up to the start line, it looks like a well-behaved '88 saloon — until the Swede lets the hybrid drive off the leash and the old Benz fires out of the start box with a force that would knock the chalk out of any physics teacher's hand. He built the thing entirely himself, in his own workshop, from a blank sheet of paper to the electric motor on the rear axle. That's exactly the appeal of Open 2WD: if you want, you start from zero and build your own car — so Viktor knows every bolt on his by its first name. He has already taken the RallyX title twice with it, most recently in 2025 after a thriller decided by a meagre eight points between him and Gabrielsson. As defending champion he knew before the season even started that he's the one everyone wants to beat. That doesn't make things any more comfortable — but it certainly makes them more exciting.

Die Jokerlap ist die Stelle, an der heute die Nerven blank liegen. Passend dazu hängt dort seit Kurzem ein Banner von jemandem, der beruflich mit Sachen zu tun hat, die ebenfalls unter Druck stehen: Motor Krep aus Apensen.
Bekannt geworden ist Andre „Krep“ Ladwig auf der Viertelmeile. Dort geht er mit einem Speedster Turbo an den Start, der die 402 Meter im Bereich einer glatten 10,0 abreißt — also ein Auto, mit dem man bei Vin Diesel seine Schulden bezahlen könnte. Klar, es gibt Schnellere. Die kommen nur meistens auf dem Hänger zum Strip. Andre fährt auf eigener Achse hin, straßenzugelassen, mit Kennzeichen dran. Denn genau da fängt Motor Krep an.
Sein Fach sind handgefertigte Edelstahlanlagen, Downpipes und komplette Abgassysteme — jede einzeln geschweißt, am Fahrzeug gebaut, genau so, wie der Kunde sie haben will. Leistung, Klang oder beides? Das entscheidet der Kunde mit. Auch TÜV-Sonderabnahmen sind im Anschluss möglich, damit es hinterher keine Diskussionen gibt. Angefasst wird dabei alles, von dem Andre weiß, dass er es schneller macht: vom Rennwagen bis zum Trecker, vom Motorrad bis zum Luxussportwagen. Inzwischen hat auch das eine oder andere RX-Auto seine Handschrift abbekommen.
Warum wir ihn hier vorstellen? Weil Motor Krep dem ACN an seinem Privat- sowie seinem Firmengrundstück Plakatflächen zur Verfügung stellt, ohne daraus Profit generieren zu wollen. Eine Hand wäscht die andere. Auch über eine Partnerschaft mit dem DragRace-Netzwerk wird gerade gesprochen — jeder gewinnt, wenn jeder etwas für den anderen tut.
Der Motorsport hat es heute nicht mehr so leicht wie zu Zeiten der Gruppe B. Genau deshalb halten wir solche Verbindungen für wichtig. Wer eine ähnliche Idee hat, darf uns jederzeit kontaktieren — dann schauen wir gemeinsam, wo die gemeinsame Ideallinie liegt. Nicht fürs Geld. Für die Leidenschaft.
Und wer sein Auto schneller machen will, schaut einmal bei Motor Krep vorbei und staunt schon beim Öffnen der Tür über die Fahrzeugvielfalt, die dort gerade in der Halle steht. Andre nimmt sich die Zeit, mit euch über jedes einzelne davon zu sprechen.
The joker lap is where nerves are laid bare today. Fittingly, a banner has recently gone up there from someone whose job also involves things under pressure: Motor Krep from Apensen.
Andre „Krep“ Ladwig made his name on the quarter mile. There he lines up with a Speedster Turbo that rips off the 402 metres in the region of a clean 10.0 — a car you could pay off your debts to Vin Diesel with. Sure, there are faster ones. They just usually arrive at the strip on a trailer. Andre drives there under his own power, road-legal, plates on. Because that's exactly where Motor Krep begins.
His trade is hand-built stainless-steel systems, downpipes and complete exhausts — each one welded individually, built on the car, exactly the way the customer wants it. Power, sound or both? The customer has a say. TÜV special inspections are also available afterwards, so there are no arguments later. He'll touch anything he knows he can make faster: from race car to tractor, from motorbike to luxury sports car. By now the odd RX car has picked up his signature too.
Why are we introducing him here? Because Motor Krep provides the ACN with billboard space on both his private and company premises, without wanting to make a profit from it. One hand washes the other. A partnership with the DragRace network is being discussed right now — everyone wins when everyone does something for the other.
Motorsport doesn't have it as easy today as it did back in the Group B days. That's exactly why we think connections like these matter. Anyone with a similar idea is welcome to contact us any time — then we'll work out together where the shared ideal line lies. Not for the money. For the passion.
And anyone who wants to make their car faster should drop by Motor Krep and marvel, the moment they open the door, at the sheer variety of vehicles standing in the workshop. Andre takes the time to talk with you about every single one of them.
Besucht Motor Krep auf Instagram: @_motorkrep_
Visit Motor Krep on Instagram: @_motorkrep_
Wenn am Estering die Motoren aufheulen, sorgen zwei Männer dafür, dass auch abseits der Strecke kein Auge trocken bleibt: Björn Urbach und Marco Sandleben. Björn ist als Kopf von BWC Motorsport und Schlüsselfigur des MSC Schlüchtern längst ein Schwergewicht der Szene — lebenslustig und immer ein flotter Spruch auf den Lippen. Marco liefert die zweite Stimme und übersetzt als Local für alle, die das Hessisch von Björn nicht verstehen. Er ist selbst aktiv für das Team Booyah Racing als Fahrer in der DRX unterwegs, in welcher er vorher auch die Rolle des Sprechers hatte. Keiner von beiden ist auf den Mund gefallen, weshalb wir einmal versucht haben, beide mit pieksenden Fragen aus der Reserve zu locken.
When the engines howl at the Estering, two men make sure there's no dull moment off the track either: Björn Urbach and Marco Sandleben. As the head of BWC Motorsport and a key figure at MSC Schlüchtern, Björn has long been a heavyweight of the scene — full of life and always a quick one-liner on his lips. Marco provides the second voice and, as a local, translates for everyone who can't follow Björn's Hessian dialect. He races himself for Team Booyah Racing as a driver in the DRX, where he previously also held the role of announcer. Neither of them is ever lost for words — which is why we once tried to draw them both out of their shells with a few needling questions.
BjörnMarco


55 JAHRE ESTERING
Wir schreiben inzwischen das 55. Jahr. Fünfeinhalb Jahrzehnte, in denen hier Europameisterschaften und Weltmeisterschaften ausgetragen wurden. In denen die schnellsten Rallycross-Fahrer der Welt über unseren Schotter geflogen sind und Zehntausende Fans an den Hängen standen. Unzählige große Momente – und mindestens genauso viele kleine, die nur wir kennen: der Aufbau in strömendem Regen, der letzte Handgriff zehn Minuten vor dem ersten Start, der Moment nach dem Finale, wenn die Boxengasse leer ist und man weiß, dass alles gut gegangen ist.
SAMSTAGS AM RING
Fast das ganze Jahr über treffen wir uns samstags zum Arbeitsdienst. Unter dem Motto „Schnacken und Anpacken" wird geschraubt, gepflegt, repariert und gebaut – und dazwischen bleibt immer Zeit für ein Gespräch und einen Kaffee. Wer dabei sein möchte, ist willkommen. Und niemand muss eine Aufgabe übernehmen, die ihm keinen Spaß macht: Jeder bringt das ein, was er am besten kann. Genau so werden wir zusammen „die Besten".
Dazu gehört mehr als Arbeit. Kartfahren. Grünkohlessen. Viel Lachen, gelegentlich auch mal Meckern. Und ein riesiges Herz für die Geschichte dieser Strecke.
WAS WIR BEWEGEN
Wir organisieren Läufe zur Deutschen Rallycross Meisterschaft, das europäische RallyX-Finale, Trainingstage für Rallycross, Autocross und Rallye sowie die Int. Niederelbe Classics. Besonders am Herzen liegt uns der Nachwuchs: Beim ADAC Mini Buggy Schnupper- und Trainingstag fahren Kinder von sechs bis zehn Jahren ihre ersten Meter im Rennfahrzeug, dazu kommt der ADAC Mini Buggy Pokallauf. Auch über den Sport hinaus sind wir in Buxtehude präsent, etwa beim Aktionstag „Vielfalt feiern" der Lebenshilfe Buxtehude e.V.
MITMACHEN – GANZ OHNE VERPFLICHTUNG
Mitglied werden kann jeder. Ein ausgefüllter Mitgliedsantrag genügt. Wer danach nie zu einem Arbeitsdienst kommt, ist trotzdem willkommen – es ist kein Muss. Denn schon der Mitgliedsbeitrag allein trägt seinen Teil dazu bei, den legendären Estering, wie er gern genannt wird, zu erhalten und weiter zu verbessern.
Damit dieses Stück Motorsportkultur bleibt: für Buxtehude, für die Region – und für RX-Begeisterte weltweit.
55 YEARS OF THE ESTERING
We are now in our 55th year. Five and a half decades in which European and World Championships have been held here. In which the fastest rallycross drivers in the world have flown across our gravel while tens of thousands of fans lined the banks. Countless big moments – and at least as many small ones that only we know: the build-up in pouring rain, the last turn of a wrench ten minutes before the first start, the moment after the final when the pit lane is empty and you know everything went well.
SATURDAYS AT THE TRACK
Almost all year round we meet on Saturdays for the working day. Under the motto „Schnacken und Anpacken" (chatting & pitching in) we wrench, maintain, repair and build – and in between there is always time for a chat and a coffee. Anyone who wants to join is welcome. And nobody has to take on a job they don't enjoy: everyone contributes what they do best. That is exactly how we become „the best" together.
There is more to it than work. Karting. Kale dinners. Lots of laughter, and occasionally a bit of grumbling. And a huge heart for the history of this track.
WHAT WE MAKE HAPPEN
We organise rounds of the German Rallycross Championship, the European RallyX finale, training days for rallycross, autocross and rally, as well as the Int. Niederelbe Classics. The next generation is especially close to our hearts: at the ADAC Mini Buggy taster & training day, children aged six to ten drive their first metres in a race car, joined by the ADAC Mini Buggy trophy round. Beyond the sport, too, we are present in Buxtehude – for example at the „Vielfalt feiern" (celebrating diversity) action day of Lebenshilfe Buxtehude e.V.
JOIN IN – WITH NO OBLIGATION
Anyone can become a member. A completed membership form is all it takes. Whoever never shows up to a working day afterwards is still welcome – it is not a must. Because the membership fee alone already does its part to preserve and keep improving the legendary Estering, as it is fondly known.
So that this piece of motorsport culture endures: for Buxtehude, for the region – and for RX enthusiasts worldwide.
| FunktionRole | Name |
|---|---|
| Veranstalter | Automobil Club Niederelbe e.V. im ADAC |
| Renndirektor | Reinis Nitiss (LVALAT) |
| Sportlicher Leiter | Christer Jönsson (SWE) |
| Sportleiter | Torsten Fock (DEUGER) |
| Technischer Delegierter | Curt Berglund (SWE) |
| Championship CEO | Andreas Eriksson (SWE) |
| Rennleiter | Karsten Ney (DEUGER) |
| Sportkommissare | Trond Bakkom (NOR) Wieland Unnasch (DEUGER) Jukka Westerback (FIN) |
| Fahrerverbindungsmann | Michael Raddas |
| Rennsekretär / Rennbüro | Sven Kröger |
| Technische Kommissare | Burghard Bock Stephan Hilberg Manfred Sylvester (Obmann) |
| Zeitnahme | Team Chronomoto |
| Zielrichter | Horst Klein |
| Startrichter | Jörn Lützow |
| Sachrichter Joker Lap | Lennart Schube |
| Ziellinie / Rundenanzeige | Peter Böhm Ralf Lüders |
| Organisationsleitung | Marcus Brassat Christian Fock |
| Organisation | Jennifer Aldag Jörg Eggers Wolfgang Noack Harald Rauch Jörn Sandleben Yannik Steinbeck Ute Weber |
| FunktionRole | Name |
|---|---|
| Startaufstellung & Fehlstartrichter | Chantal Höper Oliver Lenuweit Björn Mohr Timm Sachse Sandy Wilhelm |
| Vorstart | Sjakko De Visser Sjoerd De Visser Florian Euler Carina Krause Kira Penning |
| Leiter Streckensicherung | Andreas Wagner |
| Streckenkontrolle | Sven Anders |
| Posten 1 | Peter Böhm Luisa Fohrmann Ralf Lüders Torben Mudra Tjerk Wasserberg |
| Posten 2 | Lars Katter Thierry Poudensan |
| Posten 3 | Janneke Berder Van der Zwet Lennart Schube Markus Vieregge |
| Posten 4 | Tom Höper Beate Schaack Edward Tielenburg |
| Posten 5 | Matthias Mangeng Daniel Mangeng Uwe Steinbek |
| Tor 5 | Barry Snoeiners Wendy Snoeiners |
| Posten 6 | Tim Dullweber Maria Geneis Dirk Viets |
| Posten 7 | Miriam Rathert Maurice Schaack Martin Wiehe |
| Posten 8 | Amber Hulselmans Rolf Mannstein Carola Wacker |
| Posten 9 | Jens Buschhorn Michaela Sievers Jan Sievers |
| Bahndienst | Fa. Bösch Fa. Dammann Fa. VS-Transporte |
| FunktionRole | Name |
|---|---|
| Fahrerlager Organisation | Jan Ambrock Kevin Bauer Tobias Hoppe Michael Penning |
| Fahrerlagereingang / -einfahrt | Team e-gnition (TUHH) Torsten Fock Malte Honecker Thomas Sachse Florian Schefe Lutz Schefe Stefanie Schröder Sven Schröder Louis Smeets |
| Scrutineering / Technik | Marcus Aufderheide Eike Gebhardt Rainer Hashagen Karsten Hoffmann |
| FunktionRole | Name |
|---|---|
| Rennärztin / Rennarzt | DRK Buxtehude |
| Med. Einsatzleiter | Jörg Behr |
| Rettungsdienst | DRK Buxtehude |
| Feuerwehren | FFW Buxtehude (Zug II) FFW Ottensen |
| Bergungsteams | Fa. Bröhan Matthias Polomski Fa. Trafny |
| FunktionRole | Name |
|---|---|
| Versorgung | Sabine Krause Ulrike Mihatsch Fa. Moorweghof Bäckerei Schrader Joanna Wessel |
| Bewirtung | Marvin Bear Nicole Böhm Julian Bohne Luis Bohne Anna Brassat Kira Brassat Lasse Clemens Olaf Clemens Tankport Apensen / Arno Eckstein Christina Großenbacher-Dörlitz Benina Grupe Kati Kishio Matthias Möring Oliver Nowarcyk Alina Rickert Philip Rolfes Denise Schnabel Larissa Sommer Fiora Steinert Ben-Luca Tesch Jan Tesch Ansgar Walter Sina-Marie Walz |
| FunktionRole | Name |
|---|---|
| Eingangskontrolle / Sicherheitsdienst | Raabe Sicherheit- und Eventmanagement GmbH |
| Fanshop | Tanja Brassat Sylke Martens Michaela Sommer |
| Kasse / Vorverkauf | Team e-gnition (TUHH) Luca Jansen Silvia Twarock |
| Welcome Center | Ana Dias Emma Elkjaer Smilla Meyer |
| Organisation Zuschauerbereich | Marvin Baer Meikel Baer Team e-gnition (TUHH) Sascha Stubnick |
| Campingplatz | Fred Czaja Reinhard Garbers |
| FunktionRole | Name |
|---|---|
| Moderation | Marco Sandleben Björn Urbach |
| Media | Jana Heinrich |
| Socials / Media Estering | Alex Höper |
| Schatzmeisterbüro | Tobias Knabbe Gaby Neumann |
| Elektroanlage | Fa. ELR Jens Weber |
| Netzwerk / EDV | Dominic Marquis |
| Beschallung / Pyro | Fa. Music Stage / Nico Wiesenberg |
| Umweltbeauftragter | Sascha Stubnick Jens Weber |
| Umweltkontrolle | Stadtwerke Buxtehude |
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Herausgeber:
Automobil Club Niederelbe e.V. im ADAC, Buxtehude
Text-/Bildredaktion: ACN / Alex Höper / RX Promotion AB
Design, Layout & Satz: ACN / Alex Höper
Tabellen / Ergebnisse: RX Promotion AB / Chronomoto
Anzeigen: ACN
Geschäfts-/Rechnungsadresse:
Automobil Club Niederelbe e.V. im ADAC
Rudolf-Diesel-Str. 6
21614 Buxtehude
E-Mail: info@estering.de
Tel.: +49 (0)4161 / 3072310
Fax: +49 (0)4161 / 3072319
Estering:
Automobil Club Niederelbe e.V. im ADAC
Rennstrecke Estering
Moisburger Landstraße 70
21614 Buxtehude
Publisher:
Automobil Club Niederelbe e.V. im ADAC, Buxtehude
Text & picture editing: ACN / Alex Höper / RX Promotion AB
Design, layout & typesetting: ACN / Alex Höper
Tables / results: RX Promotion AB / Chronomoto
Advertising: ACN
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21614 Buxtehude, Germany
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Rennstrecke Estering
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